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Aktuelles

Vom 18. bis 19.6. fanden im "Thüringer Wohnzimmer des Turnens" die Einzelmeisterschaften statt. Jugendliche, Erwachsene und Senioren reisten nach Bad Blankenburg und turnten um die Landesmeistertitel. Wieder mit dabei: Suri Reiber, Jennifer Seyring sowie Jenny und Uwe Springsguth.
Bei diesen Meisterschaften wird im Mehrkampfmodus geturnt. So müssen alle Geräte absolviert werden, die erturnten Punkte werden am Ende zusammengezählt.
Suri legte bereits am Samstag vor. Am Boden konzentrierte sie sich auf ihre Choreographie und die schwierigen Elemente Rondat-Salto rückwärts und Rad-Spreiz-Flick Flack. Alles gestanden! Mit einer 11er-Wertung wechselte sie zum Sprung. Mit gestreckten Beinen übersprang sie im Handstand den 1,25 m hohen Sprungtisch. Am Stufenbarren präsentierte sie zum 1. Mal ihre neue Übung mit der Langhangkippe. Ohne Pausen turnte sie ihre Übung schwungvoll durch und erhielt eine hohe 10er-Wertung. Am Schwebebalken sollte nun die Entscheidung um die Podestplätze fallen. Suri wartete nach ihrem Spagatsprung kurz. So fehlte ihr zwar eine Anforderung, aber sie konnte dadurch einen Sturz verhindern. Oben geblieben und insgesamt eine solide Leistung! Das bescherte Suri einen Platz auf dem Podest. Verdient betrat sie den Bronzerang in der Altersklasse 16/17. Toller Auftakt.
Die Erwachsenen und Senioren wollten es Suri am Sonntag dann nachmachen. Für Uwe und Jennifer war es der 1. Wettkampf dieser Art. Uwe machte den Anfang und startete in der AK 60-64 am Barren. Vor lauter Aufregung vergaß er, sich die Holme entsprechend einzustellen und hatte so einige Probleme in der Übung. Er kämpfte sich durch und erhielt 9,9 Punkte. Jennys Startgerät war Boden. Zufrieden über Uwes Leistung betrat sie die Bodenfläche, turnte sauber wie immer und freute sich über eine 12,6-Wertung. Jennifer begann am Balken. Auch sie kam ohne Sturz durch ihre Übung, Sprünge und Drehungen gelangen heute gut. Mit einer 12,65 war sie die beste Turnerin in der AK 18/29 Leistungsklasse 3.
Am 2. Gerät flog Jenny zunächst souverän mit dem Handstütz-Überschlag über den Sprungtisch (12,2). Anschließend feuerte sie Jennifer am Boden an, die heute wieder sehr sauber turnte und mit einer 13er-Wertung belohnt wurde. Zum Ende des Durchgangs sicherte sie noch Uwes Überschlag ab, der eine 10,2 erhielt. Runde 3: am Reck erreichte Uwe mit "wenig Spektakel" recht viel. Alle Elemente wurden anerkannt und er bekam auch hier eine 10,2. Jennifer sprintete in dieser Zeit auf den Tisch zu und turnte den Handstand-Überschlag mit 2 halben Drehungen. Die Kampfrichter bewerteten dies mit einer hohen 12er Wertung. Am Stufenbarren kam Jenny nicht ganz ohne Wackler durch, Probleme beim Umschwung vorwärts und leichte Unsicherheiten beim Aufgrätschen brachten sie zu einer 11,2. Am Schlussgerät Balken musste sie beginnen. Sie durchbrach den Fluch, der für die Arternerinnen über den Balken zu liegen schien und blieb auch oben! Und den Salto rückwärts als Abgang brachte sie in den sicheren Stand. Jennifer hatte am Stufenbarren nur einen kleinen Wackler beim Aufhocken und schloss ihren Wettkampf mit einer 11,8 ab. Etwas ärgerlich ging Uwe von der Bodenmatte, weil er das Handstand-Abrollen abbrechen musste.
Trotzdem kann er insgesamt mit seiner Leistung zufrieden sein, denn er konnte seine Übungen aufwerten und wurde mit über 40 Punkten Thüringer Landesmeister in der AK 60-64. Glückwunsch! Jenny hatte sich mit ihrer Mitstreiterin ein guten Wettkampf geliefert, musste sie aber am Stufenbarren und Balken ziehen lassen.  Mit 47 Punkten sprang sie auf den Silberplatz in der AK 35/39.
Spannend war die Entscheidung in der AK 18/29 LK3. Ein lautes Jubeln aus dem ATV, als Jennifer Seyring als Landesmeisterin aufgerufen wurde. Spitze!
So geht ein erfolgreiches Turnwochenende für die Salinestädter zu Ende. Mit 2 Titeln, einem kompletten Medaillensatz und einer Menge Stolz traten sie die Heimreise an. Dieses Wochenende wird wohl noch lang in Erinnerung bleiben.

Am 12. Juni war es wieder soweit. Die Turnerinnen aus Altenburg und Artern reisten nach Gera zum 3. Landesliga-Wettkampf.
Etwas verhalten betraten die Mädels die Turnhalle. Hatte man doch im letzten Wettkampf eine harte Niederlage einstecken müssen, wollte man es heute besser machen. Alina Mooz, Samira Descher (beide Altenburger SC) sowie Suri Reiber, Emily Heiroth, Jennifer Seyring und Jenny Springsguth hatten das Ziel, wieder die tollen Übungen aus dem 1. Wettkampf zu zeigen.
Das Startgerät war heute der Stufenbarren: Suri zeigte eine tolle Barrenkür mit Hüftumschwung vorwärts und Aufgrätschen/Unterschwung mit 1/2 Drehung. Und dieses Mal waren die Beine lang! 1. Übung gelungen. Elli hatte Probleme bei der Kippe und musste leider einen Sturz in Kauf nehmen. Jennifer zeigte eine schwungvolle Übung mit 2 Kippen und Salto rückwärts als Abgang. 11,65 Punkte wurden angezeigt. Jenny hatte sich heute vorgenommen, ihre Haltung zu verbessern. Das gelang ihr bei fast allen Elementen. 12 Punkte brachte sie auf das Konto ein.
Weiter ging es am Balken, der auch heute zum Fluch-Gerät wurde. Suri, Alina und Samira stürzten bei der Rolle, Jennifer bei der Drehung. Doch alle zeigten großen Ehrgeiz und konnten den Rest ihrer Übung sauber zu Ende turnen.
Am Boden wollten die Mädels die Stürze vom Balken wieder gut machen. "Sicher und in der Haltung keine Abzüge" hieß die Devise. Emily war die 1. und setzte dieses Vorhaben gleich in die Tat um. Sie erntete dafür ihre erste 11er-Wertung. Glückwunsch Emi! Samira wollte es auch besser machen und schaffte es, die Spagatsprünge und auch den Salto rückwärts in den sicheren Stand zu turnen. Mit 12,1 Punkten war sie sehr zufrieden. Wenn Jenny die Bodenfläche betritt, freuen sich auch die Kampfrichter. Sie lächelt und lässt alle am Spaß ihrer Bodenübung teilhaben. Alle Elemente turnte sie heute ohne Wackler und bekam eine 12,9-Wertung. Jennifer war stolz auf ihre Mannschaftskameradinnen und wollte es ihnen unbedingt nachmachen. Sie ließ zur Sicherheit einige Schwierigkeiten weg und knallte den Kampfrichtern eine Kür fast ohne Abzüge um die Ohren. 13,65 Pkt. und der Tagessieg an diesem Gerät waren ihr Lohn. WOW!
Letzter Stopp war der Sprung ... und springen können sie. Alle Turnerinnen erhielten 12er Wertungen für ihre Handstand-Überschläge, Jennifer (sogar noch mit 1/2 Drehungen) und Alina sogar eine 12,65 Wertung und damit den zweitbesten Wert im gesamten Feld.

Doch was bedeuteten diese Leistungen nun? Am Sprung und Boden gehörten sie zu Besten, das war klar. Aber mit den Stürzen am Balken und leichten Unsicherheiten am Stufenbarren hofften die Mädels auf einen Podiumsplatz. Die Plätze wurden in umgekehrter Reihenfolge vorgelesen. Dann platzte die Bombe: der Arterner Turnverein e. V. stand als letzte Mannschaft auf der Bodenfläche und belegte zum zweiten Mal Platz 1!!!! Das hatten auch die Trainer Uwe und Ralph nicht erwartet. "Mädels, das war SPITZE! Ihr habt die Köpfe nicht hängen lassen, sondern seid stark und selbstbewusst dem Wettkampf nach der Niederlage entgegengetreten. Motiviert und stark blicken wir nun dem Finale entgegen."

Am 22.05.2022 hieß es in aller Früh "Auf nach Jena" zum 2. Wettkampf der 3. Landesliga.

Und endlich lüftete Kaptän Jenny das große Geheimnis um die neuen Mannschaftsanzüge. Mit Funkeln in den Augen und auf den neuen Anzügen traten Jenny Springsguth, Jennifer Seyring, Elisabeth Sattler, Alina Mooz, Samira Descher, Emily Heiroth und Suri Reiber als Titelanwärter an das 1. Gerät, den Sprung.

Zunächst mussten Elli, Alina, Jenny und Jennifer direkt am Publikum vorbeilaufen, um zum Tisch zu gelangen. Ordentliche Handstandüberschläge brachten den Arterner Mädels hohe 11er-Wertungen. Unter den strengen Augen der ... weiterlesen

Unverhofft kommt oft: kurzfristig stellte der Turngau Nordthüringen und der ausrichtende Verein „SV Glückauf Sondershausen e.V.“ einen Wettkampf für die Kinder der Altersklassen 8/9 und 10/11 auf die Beine. 2 Jahre hatten die Mädchen und Jungen keine Möglichkeit, in einem Wettkampf gegeneinander zu turnen und wichtige Erfahrung zu sammeln. Das sollte sich am 7.5. ändern. In den sogenannten Einzelmeisterschaften wurden an allen 4 Geräten (Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden) Übungen geturnt und bewertet. Vom Arterner Turnverein waren in der Altersklasse 10/11 Therese Grams, Lotta Böttner, Maja Geisendorf und Sophia Hofmann am Start. Für Maja und Sophia war es der erste Wettkampf überhaupt, dementsprechend war ihre Aufregung besonders groß. Lotta und „Resi“ kannten den Wettkampfablauf schon aus früheren Altersklassen. Am ersten Gerät, dem Stufenbarren, wurde nicht nur ein Hüftaufzug verlangt, sondern auch ein Hüftumschwung vorwärts und ein Unterschwung als Abgang. Lotta meisterte alle Elemente! Lediglich die Haltung wurde bei ihr abgezogen, sie bekam eine 12,6 und erhielt damit sogar die drittbeste Wertung im gesamten Teilnehmerfeld. Maja versuchte sich an dem schwierigen Hüftumschwung vorwärts, kam aber nicht vollständig um den Holm herum und fiel leider runter. Trotzdem erhielt sie eine gute Wertung für den Rest der Übung. Resi und Sophia kämpften bereits mit dem Hüftaufzug, beendeten aber ihre Übung erfolgreich mit einem guten Unterschwung. Am Balken herrschte „Flugwetter“ für die Arterner: alle Kinder verließen nach der Rolle vorwärts das 10cm schmale Gerät. Resi erwischte es besonders bitter, sie musste noch zweimal vom Gerät. Alle anderen Elemente, zum Beispiel Spagatsprung, Drehungen auf 1 Bein oder auch der Rondat als Abgang wurden zur Zufriedenheit der Kampfrichter prima gezeigt. Hier erreichte Maja mit 12,3 sogar die zweitbeste Wertung aller Turnerinnen. Klasse! Am Boden müssen die
Mädchen eine Übung aus verschiedenen Elementen zur Musik präsentieren. Knackpunkt in dieser Übung sind die Sprungrolle, aber auch die Rolle rückwärts oder der Strecksprung mit ganzer Drehung. Bei den Mädels gab es hier und da kleine Wackler, sie turnten ihre Übungen und beendeten sie zur Musik. Lotta schaffte hier mit 14 (von 16) Punkten eine richtig tolle Übung. Letztes Gerät: Sprung. Hier zeigten die Arterner ihre Klasse. Einen besonderen Erfolg hatte hier Sophia, denn im Einturnen wollte ihr der Handstützüberschlag auf einen 1m hohen Mattenberg nicht gelingen. Doch sie verzweifelte nicht, sondern trat mutig an und zeigte einen soliden Sprung. Hier kann sie sehr stolz auf sich sein. Aber auch die anderen Turnerinnen zeigten schöne Sprünge. Vor allem Resi zeigte hier eine super Flugphase auf den Mattenberg und erhielt eine 13,95. Das war der beste Sprung des Tages!
Der erste Wettkampf war also geschafft und nun warteten alle gespannt auf die Siegerehrung. Trainer, Eltern und auch Turnerinnen hatten keine Ahnung, wo sie sich platzieren würden. Die Ergebnisse wurden von hinten vorgelesen. Maja, Resi und Sophia platzierten sich auf den Rängen 8, 9 und 10. Dann hieß es: warten und warten. Lottas Platzierung fehlte noch: Am Ende stand nur noch sie auf der Bodenmatte und die Überraschung war allen ins Gesicht geschrieben, als sie auf den 1. Platz gerufen wurde. Damit hätte niemand gerechnet. Der Applaus fiel dementsprechend laut aus. Die Trainer des Arterner Turnverein freuten sich sehr über diesen Sieg, der einige Jahre auf sich warten ließ. Alle Turnerinnen haben sich dieser großen Aufgabe gestellt und waren sehr diszipliniert. Aufgeben war keine Option und jede Turnerin hat wichtige Erfahrungen gesammelt, die Lust auf den nächsten Wettkampf machen.

Jenny Springsguth
Arterner Turnverein e. V.

Der 2. April 2022 wird definitiv in die Chronik der Wettkampfgeschichte des Arterner Turnvereins eingehen. Nach langer Pause stand endlich einmal wieder ein Landesliga Wettkampf an.

Der Arterner Turnverein stellte sich mit einer Mannschaft aus bewährten und trainingsfleißigen Turnerinnen dem Wettkampf. Suri Reiber, Emily Heiroth, Jennifer Seyring, Elisabeth Sattler, Lara Götze, Jenny Springsguth und die Altenburgerinnen Samira Descher und Alina Mooz begannen gemeinsam das Abenteuer „3. Landesliga 2022“. Um Verletzungen zu vermeiden und die Motivation zu erhöhen, entschied sich der Liga-Ausschuss für ein Wettkampfprogramm mit vereinfachten Anforderungen. Nach Auslosung starten die Turnerinnen am Balken. Selbstbewusst gingen sie ans Gerät. 1. Turnerin, 1. Ligaeinsatz für Suri Reiber: ein wenig mehr Haltung, mehr konnte man ihr nicht vorwerfen. Sie turnte alle schwierigen Elemente ohne Sturz: Rolle vorwärts, eine ganze Drehung auf einem Bein und auch den Salto rückwärts als Abgang, den sie mit enormer Höhe zeigte. Es folgten die „alten Hasen" Alina und Samira auf dem 10cm schmalen Gerät. Sicher spielten sie ihr Programm ab, lediglich nach der Rolle mussten sie einen...... weiterlesen

In unserer Galerie findet ihr noch mehr Fotos von diesem Wettkampf! Klickt hier! Quelle: Ricardo Kiel