Springe zum Inhalt

Für Joon Hellwig und Maya Jahn war es ein RIESEN Erfolg, als sie sich für die Thüringer Einzelmeisterschaften im Gerätturnen qualifiziert haben. Am 15.6. war es dann soweit. Die beiden Mädchen turnten ihren Wettkampf in der Altersklasse 10/11 u.a. gegen Mannschaften aus Gera, Jena, Meiningen, Eisenach, Gotha oder Erfurt.

Die Aufregung stieg. Im Einturnen zeichnete sich schon ab, dass es ein Wettkampf auf hohem Niveau sein würde.

Am Startgerät Balken flatterten bei beiden Turnerinnen die Nerven: Stürze und nicht anerkannte Elemente waren die Folgen. Jedoch ließen sich Joon und Maya nicht entmutigen. Ein Wettkampf endet erst nach 4 Geräten. So kämpften sie sich am Boden, Sprung und Stufenbarren durch ihre Übungen. Dabei zeigten sie elegante Bewegungen, kraftvolle Sprünge und flüssige Barrenelemente.

Maya kam mit durchgehend konstanten Wertungen durch ihren Wettkampf und kann mit dem 29. Platz sehr zufrieden sein. Joon hatte bis auf den Patzer am Balken hohe 13er und 14er-Wertungen, auf die sie wirklich stolz sein kann. Platz 34 in einem starken Teilnehmerfeld war ihr Ergebnis.

Jennifer Seyring und Leoni Zelmer waren als Trainer und Kampfrichter mitgereist. Ihnen gilt ein großer Dank an dieser Stelle für die Betreuung, Motivation, den Ansporn sowie auch die Aufmunterung für die beiden jungen Turnerinnen. Nun kommt erst einmal die Sommerpause und es heißt Kraft und Energie tanken für die Wettkämpfe im 2. Halbjahr.

„Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam noch das Pech dazu.“, so hatte Trainer Uwe Springsguth den 3. Wettkampf seiner Arterner Liga-Mannschaft zusammengefasst.

Dabei starteten Flori, Alina, Lara, Suri,, Elisabeth und Jenny hochmotiviert in den Wettkampf und wollten für die fehlende Samira und verletzte Jenni alles an Können und Leistung aus sich rausholen.

Am Boden dann der Schock: Elli verletzte sich beim Salto rückwärts und musste ihren Wettkampf vorzeitig beenden. Bei Alina saß der Schock noch so tief, dass sie ihre Bodenkür vergaß und die Reihenfolge ihrer Elemente komplett durcheinander brachte. Jenny bekam ihre gymnastische Verbindung nicht anerkannt. Lediglich Suri kam fehlerfrei durch. 

Am Sprung bekamen die Mädels für ihre Überschläge hohe 11er-Wertungen.

Der Stufenbarren bildet normalerweise den krönenden Abschluss. Heute konnten Lara, Suri und Jenny aber nicht viel ausrichten. Sie kamen zwar gut durch ihre Übungen durch, konnten aber den Ausfall von Elli nicht mehr kompensieren.

Am Ende war es dann leider der 6. Platz.


Nun heißt es: aufstehen, die Niederlage akzeptieren, an den bevorstehenden Herausforderungen wachsen, dranbleiben und zum Liga-Finale im September wieder angreifen.

Bei den diesjährigen Landeseinzelmeisterschaften im Turnen am 25.5. war der Arterner Turnverein mit insgesamt 7 Startern vertreten und konnte trotz einiger Rückschläge beachtliche Erfolge verzeichnen.

Im Jugendbereich (AK 12/13 LK 4) stellten sich Lotta Böttner, Resi Grams und Maja Geisendorf der Thüringer Turnkonkurrenz. Lotta und Resi kamen bis auf einen Sturz am Balken gut durch ihr Programm und erreichten die Plätze 4 und 6 in einem staken Teilnehmerfeld. Dabei zeigte Resi den 2.besten Handstütz-Überschlag am Sprungtisch und auch Lotta präsentierte eine fehlerfreie Stufenbarren-Übung. Bei Maja flatterten leider die Nerven: insgesamt 4 Stürze flossen auf ihr Punktekonto. Am Stufenbarren erturnte sie durch ihre Sauberkeit trotzdem die 3.beste Übung. „Einen Wettkampf trotz Rückschlägen zu Ende zu turnen und nicht aufzugeben, ist eine wichtige Erfahrung und lobenswerte Leistung.“, fasste Trainer Uwe Springsguth den Durchgang seiner Jugend positiv zusammen. Auch Suri hatte am Anfang ihres Wettbewerbs einen Sturz, ließ sich aber davon nicht entmutigen und griff mit starken Übungen am Sprung und Stufenbarren noch einmal an. Dafür krönte sie sich in der Altersklasse 16/17 mit einer Bronzemedaille.

Im Erwachsenenbereich konnte sich Lara Herz nach 7 Jahren Pause im Mehrkampf wieder gut behaupten und erreichte den 4. Platz. Vor allem am Balken und Boden überzeugte sie die Kampfrichter mit sauberen Küren. Ein bitteren Tiefschlag musste leider Jennifer Seyring verkraften: nach zwei Geräten zog sie sich beim Abgang am Stufenbarren eine schwere Knieverletzung zu und musste den Wettkampf vorzeitig beenden. Gute Besserung an dieser Stelle. Wir drücken dir die Daumen für eine schnelle Genesung. Als einziger Seniorenstarter des Vereins sorgte Uwe Springsguth zum Abschluss nochmal für einen Lichtblick. Nach der krankheitsbedingten Absage seiner Tochter Jenny musste er sich heute allein den strengen Blicken der Kampfrichter stellen. Ohne größere Fehler kam er durch sein Programm und gewann die Silbermedaille in der AK 60/64.

Im Großen und Ganzen zeigt sich der Arterner Turnverein stolz auf die Leistungen seiner Athleten und blickt optimistisch auf die weiteren Wettkämpfe.

Zum Abschluss war es dem Verein noch ein großes Bedürfnis, Horst König (Teilnehmer in der Altersklasse 80+ und Ehrenmitglied des Vereins) für seine 70-jährige Vereinsmitgliedschaft zu ehren. Dafür gab es großen Applaus von allen Beteiligten.