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Beim Ligafinale am 26. September in Bad Blankenburg zeigte die Mannschaft des Arterner Turnvereins noch einmal, was in ihr steckt: Gerätesieg am Sprung, Platz 3 am Stufenbarren und die beste Balkenwertung der Saison.

Mit dem vierten und letzten Wettkampf ging die Ligasaison zu Ende. Das Ziel war klar: ein guter Wettkampf und den Platz im Mittelfeld sichern.

Balken: Joon setzt das Highlight

Zum Auftakt kompensierte Suri den Ausfall von Lotta und zeigte eine sichere Übung. Maja und Lara hatten Pech beim Salto-Abgang. Dann aber...

war Joon an der Reihe – sauber, ohne Sturz und mit 12,25 Punkten. Das ist die beste Balkenwertung des Teams in der gesamten Saison.

Boden: ein gelungenes Liga-Debüt

Jenny, Resi und Suri turnten schwungvoll durch ihre Übungen, doch den strengen Augen der Kampfrichter entging nichts. Mit hohen 11er-Wertungen waren sie trotzdem zufrieden. Den Abschluss machte Jette: sie durfte sich über ihren ersten Einsatz in der Liga freuen und begeisterte mit einer tollen Kür.

Sprung: Platz 1 am Gerät

Resi und Suri waren eine Klasse für sich. Beide zeigten Überschläge mit halben Drehungen. Resi erturnte mit 12,5 Punkten den besten Sprung des Tages, Suri mit 12,433 den Drittbesten. Zusammen mit den technisch guten Überschlägen von Joon und Jette reichte das sogar für den Gerätesieg.

Stufenbarren: alle Anforderungen erfüllt

Mit viel Motivation ging es an das letzte Gerät. Jenny erreichte ihr persönliches Ziel, ohne Pause durchzuturnen, und war erneut die sichere Basis des Teams. Elli, Resi und Suri zeigten alle das Flugelement – damit erfüllte die Mannschaft erstmals sämtliche Anforderungen am Stufenbarren. Der Lohn: Platz 3.

Starker Abschluss einer starken Saison

Dank dieser stabilen Leistung sicherte sich das Team den 5. Platz im Finale. In der Gesamtwertung aller vier Wettkämpfe steht am Ende Platz 6 – und die Gewissheit, dass diese Mannschaft ganz klar in Thüringens 2. Liga mitturnen kann.

Herzlichen Dank an alle, die mitgefiebert und uns die ganze Saison über unterstützt haben!

Bei den Kreisjugendspielen des Kyffhäuserkreises am 19. September in Sondershausen war der Arterner Turnverein in beiden Durchgängen vertreten und kehrte mit 5 Medaillen und vielen wertvollen Erfahrungen zurück.

Im ersten Durchgang gingen unsere Jüngsten an den Start. Sieben Mädchen im Alter von 5 - 9 Jahren zeigten, was sie im Training gelernt haben. Die größte Überraschung gelang unserer Starterin in der AK 5: Tamina turnte sich auf Platz zwei und durfte sich stolz die Silbermedaille umhängen. In der AK 7 bestritt Lucy ihren 2. Wettkampf in der neuen Altersklasse und konnte sich an allen Geräten steigern. Lelani, Henriette, Coco Leevke und Hanni kämpften sich in der Altersklasse 8/9 durch ihre Übungen. Das Fazit der Trainerin: Sprung und Balken sind schon deutlich besser geworden, das Reck braucht noch viel Übungszeit. Genau daran wird jetzt gearbeitet.

Im 2. Durchgang waren die "Großen" an der Reihe. In der AK 10/11 turnte Lena ihren allerersten Vierkampf. Am Boden belohnten die Kampfrichter sie mit einer starken Wertung über 13 Punkte, auch der Sprung gelang gut. Toll, dass sie den Wettkampf so tapfer durchgezogen hat!

Für Emma und Elisabeth war es der 1. Wettkampf im Kürbereich (LK 4, 12/13 Jahre). Emma beendete ihn solide und bewies großen Mut: sie wagte den Handstandüberschlag über den Sprungtisch, der kaum größer ist als sie selbst. Nach einem konstanten Wettkampf wurde sie mit der Bronzemedaille belohnt. Elisabeth ließ den Sprung aus, glänzte allerdings am Stufenbarren mit der Tagesbestwertung. Joon setzte dieser Vorstellung noch die Krone auf: am Boden elegant und nahezu fehlerfrei, überzeugend auch am Sprung und Balken, konnten Probleme am Stufenbarren sie nicht vom Thron stürzen: verdient gewann sie die Goldmedaille.

In der AK 14/15 erwischte Jette nicht ihren besten Tag. Stufenbarren und Balken bereiteten Schwierigkeiten, Boden und Sprung zeigte sie dafür solide. Kopf hoch, beim nächsten Mal läuft es besser! Resi nutzte den Wettkampf als erfahrene Ligaturnerin, um Neues auszuprobieren. Am Sprung zeigte sie einen Handstandüberschlag mit zwei halben Drehungen, der noch nicht ganz im Stand endete. Das ist das Ziel fürs Liga-Finale nächste Woche. Mit ihren übrigen Übungen überzeugte sie die Kampfrichter und sicherte sich verdient die Goldmedaille. Der größte Pechvogel an diesem Tag war Maja, die beim Einturnen unglücklich umknickte und den Wettkampf leider nicht bestreiten konnte. Wir wünschen ihr gute Besserung!

Der Tag war auch ein erfolgreicher Trainingswettkampf: jede weiß, woran sie arbeiten kann. Vor allem aber sind die Trainer Springsguth stolz auf jede Einzelne, die sich dem Wettkampf gestellt hat: "sich vor Kampfrichtern und Publikum an die Geräte zu trauen, erfordert Mut - und dieser Mut wiegt für uns mehr als jede Medaille!".

Zum diesjährigen (102.) Friedrich-Ludwig-Jahn-Turnfest nach Freyburg reiste eine neunköpfige Delegation aus Artern — und erlebte ein Wochenende, das vor allem eines verlangte: Flexibilität.

Der Samstag begann buchstäblich im Wasser. Der frühe Durchgang der Senioren fiel dem Dauerregen komplett zum Opfer, Jenny und Uwe blieben trotz Startbereitschaft ohne Wettkampf. Zur Mittagszeit riss der Himmel zumindest zwischen den Schauern auf und der Veranstalter reduzierte das Programm von drei Geräten auf Stufenbarren und Balken.

So kam Suri in der Leistungsklasse 2 doch noch zum Zug: ein starker Auftritt am Balken und eine schwungvolle Übung am Stufenbarren waren ihr Lohn in der neuen schwierigeren Altersklasse.

Das Ausrufezeichen des Tages setzte die Jugendturnerin Resi. Ihre Stufenbarrenübung brachte einen Gerätewert von 11,8 Punkten und am Balken zeigte sie erstmals in Freyburg einen Bogengang rückwärts — sehenswert und mutig zugleich! In einem starken Feld belegte sie Rang neun.

Für den einzigen ungeplanten Programmpunkt sorgte eine Wespe: Natalie wurde aber von den Sanitätern bestens versorgt und war am Abend wieder in guter Gesellschaft — beim traditionellen Turnerball in der Sektkellerei, wo der lange Wettkampftag tanzend ausklang.

Am Sonntag zeigte sich das Wetter verlässlicher. Lara ging in der Leistungsklasse 4 an den Start, kämpfte sich durch den Stufenbarren und präsentierte sich am Balken absolut solide — 11,3 Punkte waren der verdiente Lohn.

Bemerkenswerte Leistungen unter Bedingungen, die einiges abverlangten. Und Erinnerungen, die weit über die Wertungstabelle hinausreichen.