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Durchgekämpft

Zum 3. Liga Wettkampf reisten die Arterner (Lara Herz, Elisabeth Sattler, Suri Reiber, Jennifer Seyring, Jenny Springsguth) und Altenburger (Florentine Brumme, Samira Descher, Alina Mooz) Turnerinnen nach Meiningen. Somit war die Mannschaft zwar erstmalig vollständig, aber auch nicht 100%ig fit. Das zeichnete sich bereits im Einturnen ab. Das Kennenlernen der Geräte beschrieb Trainer Uwe Springsguth später als „schwerfällig“.

Am Startgerät Spring lieferten Alina, Jenny, Suri und Jennifer gute Überschläge ab und kamen auf 11er-Wertungen. Nach dem Wechsel an den Stufenbarren begann Jenny. Sie kam hier nicht zurecht. Aber ihre Mannschaftskameradinnen Suri, Elli und Jennifer turnten sicher und schwungvoll durch, sodass das Team an diesem Gerät sogar den 2. Platz belegte.

Der Schwebebalken bildet nach wie vor das Angstgerät der Arterner Riege. Heute stiegen alle ab. Florentine und Lara stürzten bei der Verbindung aus 2 Rollen, Samira erwischte es auch noch bei der Drehung und Jenni konnte die Rolle rückwärts nicht halten. Kopf hoch und mit Power ans letzte Gerät, motivierten sie sich.

Auf der Bodenmatte zeigten die Turnerinnen ihre toll choreografierten Übungen mit nur kleinen Fehlern. Suri turnte heut erstmals einen Salto vorwärts. Auch den Rest ihrer Übung spulte sie souverän ab. Schade, dass die Kampfrichter das nicht genau so sahen. Jenny kämpfte sich durch ihre Kür. Man sah ihr an, dass da doch noch die Erkältung drinsteckte. Trotzdem fuhr sie gute Punkte für ihr Team ein. Samira turnte sauber, lediglich der Salto rückwärts hatte zu wenig Höhe. Zum Abschluss zeigte Jenni ihre Kür: eine Kombination aus Salto-Akrobatik und beneidenswerten Spagatsprüngen.

In der Gesamtwertung kam die Turngemeinschaft heute heute nicht über den 4. Platz hinaus. „Allgemein war die Stimmung heute sehr angespannt. Die Mädels hatten Probleme, sich an die Geräte zu gewöhnen, turnten zwar alle ohne großen Patzer, aber mit kleinen Fehlern. Es fehlte die Leichtigkeit im Vergleich zum letzten Wettkampf. Dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass wir in einer höheren Leistungsklasse turnen und dies erst unser 1. Jahr mit den erhöhten Anforderungen ist. Unter diesem Aspekt bin ich zufrieden, wie sich die Mädels heute durchgekämpft haben.“, fasste Trainer Uwe Springsguth den Wettkampf zusammen.

Nach der Siegerehrung überreichte er der mitgereisten Kampfrichterin Natalie Riese noch eine Ehrenurkunde. Sie ist bereits seit 20 Jahren ehrenamtlich im Verein tätig und unterstützt, wo sie kann. Da bleibt nur noch: „DANKE“ zu sagen.